FabGuy

FabGuy (401)

Das bin ich...

Wir waren unsterblich

In letzter Zeit habe ich das Erstwerk von Jushua Ferris gelesen. Es trägt den Titel "Wir waren unsterblich" und erzählt Geschichten aus einem Büro. Das Buch beschäftigt sich mit dem Mikrokosmos des Büro und der dominanten Fauna: der Büromensch. In vielen kleinen Geschichten, die kompliziert miteinander verwoben sind, erzählt Ferris, wie man sich im Alltag austauscht, wie lästig die Arbeit ist und wie wenig man darauf verzichten kann, hin zu gehen um sich gut (oder zumindest überhaupt) zu unterhalten. Der eigensinnige Humor, der immer zwischen Zynismus, Sarkasmus und einfacher Schadenfreude schwankt durchzieht das gesamte Buch und muss nur stellenweise einer bedrückender Traurigkeit oder echter Bestürzung weichen. Ich kann das Buch all jenen ans Herz legen, die mindestens zwei Jahre in einem Büro gearbeitet haben (vorzugsweise Großraum oder Cubicles) und sich über die vielen verschiedenen Charaktere an den Schreibtischen gewundert haben.

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Kaffeeseminar in Stuttgart

So sieht es bei einem Starbucks Kaffeeseminar aus - jede Menge kleiner Becher mit unterschiedlichen Kaffeesorten, dazu Wasser zum Neutralisieren des Geschmacks und Kuchen als "Perfect Pairing". Ich war heute mit einem ehemaligen Kommilitonen in der Calwer Straße in Stuttgart um mich mit ihm zu unterhalten und dabei gleich noch etwas über Kaffee zu lernen. Da es mein zweites solches Seminar war, wusste ich schon, dass man Kaffee nach Körper, Säure und Aroma bewertet. Am leichtesten ist der Säuregehalt zu erkennen - lasst den Kaffee einfach mal in kleinen Schlucken an der Zunge entlang laufen - das Saure ist... JAWOLL - die Säure. Wie das mit dem Rest geht, findet ihr unter Weiterlesen heraus... Das war schon schwerer, oder? Der dritte Aspekt, Aroma, fällt mir besonders schwer, auch wenn man ihn mit einer einfachen Methode bestimmen kann - Hand über den Becher halten, tief einatmen. Wonach riecht es? Und jetzt…

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Wie Pläne sich ändern können

Eigentlich hatte ich gestern total Lust nach der Arbeit noch das Tonstudio unsicher zu machen. Dann blieb ich aber auf ARD bei Elementarteilchen hängen - ein genialer deutscher Film mit Moritz Bleibtreu und Christian Ulmen. Bleibtreu spielt hier ein Mal mehr eine psychisch anstrengende Rolle - sein Charakter ist alkoholsüchtig, in der Psychatrie betreut, hat einige Tiefschläge im Leben hingenommen, sucht ständig nach Sex und Spaß und als er dann endlich glücklich wird, zerstört er dieses Glück durch seine Angst vor Verantwortung. Ulmen ist auf der anderen Seite ein totaler Spießer, der sich der Fortpflanzung ohne sexuellen Kontakt verschrieben hat. Er verprellt damit seine Jugendfreundin, die unsterblich in ihn verliebt ist und sich dann doch auf die falschen Männer stürzt um die Liebe zu bekommen, die er nicht bietet. Zu allem Überfluss sind die zwei Halbbrüder. Der Film spricht einige sehr schwierige Fragen des Leben an und bietet kaum Trost.

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Eierfärben mit Shake it!

Zu Ostern auch mal was Traditionelles: Eier färben!Bei einem Spontankauf ist mir "shake it!" in die Hände gefallen - und wer mich kennt, weiß, dass ich für so Mist zu haben bin. Also die zwei Euro investiert und ein Eier-Färbe-Set mit heim geschleppt. Die Eier waren auch schnell besorgt und wie es dann weiter ging, seht ihr im vollen Bericht... Damit das Ganze Sinn ergibt, muss man vorher Färbereis (sah aus wie stinknormaler Reis) in den Becher tun und etwas Farbe aus einer der drei abgebildeten Farbpatronen (diese spitzen Dinger links) gebe. In der Verpackung ist praktischerweise für jede der drei Farben ein Becher und auch der Färbereis hat gereicht. Dazu gab es ein paar Handschuhe, wobei mir nicht klar ist, ob die Farben Lebensmittelfarben waren - und es damit egal ist, ob ich mir die Hände voll schmiere, oder ob die Farben gefährlich sind und ich die Eier lieber…

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Die Welle

Und schon wieder Kino! Ja, im Moment vertreibe ich all zu viel Zeit mit Filmen und der Geldbeutel sieht das auch nicht immer gern. Andererseits lohnt es sich meist, wie auch beim heutigen Film: "Die Welle" Wie immer gilt... wer wissen will warum, wieso, weshalb - klickt auf weiterlesen. Jeder, der/die nach 1981 dort war, sollte die Story aus der Schule kennen: Lehrer führt seiner Klasse vor, wie man eine kleine Diktatur errichtet, alles läuft aus dem Ruder und er muss es abbrechen. Erschreckend daran ist wohl, dass es wirklich passiert ist. Meine Mitguckerin meinte: "Ich mag keine Filme, deren Ende ich schon kenne." Dieser Kritik kann ich mich schlecht verschließen, muss aber sagen, dass es trotzdem unglaublich gut umgesetzt ist. Die einzelnen Schritte von der chaotischen Klasse hin zur gleichgeschalteten Bewegung erscheinen logisch, wenn auch einfacher als im Buch. Die Bilder sind deutlich und schön, es gibt sogar ein…

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